HEIDELBERGER KREIS

Unsere Vorträge finden ab jetzt im Karl-Jaspers-Haus, Plöck 66, 69117 Heidelberg statt.

 


 

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HEIDELBERGER KREIS

Diesen Donnerstag, den 08. Juni, um 20 Uhr c.t. im Karl-Jaspers-Haus, Plöck 66:


Marienkäfer: Glücksbringer, Faltkünstler und Globalisierungsopfer
Albert von der Lieth, Juniorenvortrag

Marienkäfer sind die Popstars der Käferszene und stechen als universelle Glücksbringer aus der unübersichtlichen Masse der Krabbeltiere strahlend hervor - kein anderer Käfer ist bekannter, beliebter oder sympathischer.
Aber wie kam es dazu? Was macht den Marienkäfer so besonders? Was können wir von ihm lernen?

Wir freuen uns auf Euer zahlreiches Kommen!

Eure HKler


HEIDELBERGER KREIS

Diesen Donnerstag, den 01. Juni, um 20 Uhr c.t. im Karl-Jaspers-Haus, Plöck 66:


„(Bürger-?)Krieg in Syrien - Überblick und aktuelle Entwicklungen“
Justus Hölzel, Juniorenvortrag

Seit sechs Jahren herrscht in Syrien Krieg - ein Zeitraum, der an die Dauer des zweiten Weltkrieges denken lässt. Ein Ende der Gewalt ist für die syrische Bevölkerung jedoch noch immer nicht in Sicht. Was als Bürgerkrieg startete, entwickelte sich nach und nach zu einem Stellvertreterkrieg verschiedenster internationaler Akteure, die unterschiedliche geopolitische und religiöse Interessen verfolgen.
Was ist die Vorgeschichte des syrischen Bürgerkrieges? Welche Gruppen sind am Konflikt beteiligt? Welche Ziele werden verfolgt? Welche Perspektiven gibt es für Syrien?
Unter anderem diesen Fragen wird sich Justus in seinem Juniorenvortrag widmen und sie mit Euch diskutieren.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Eure HKler


 

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Diesen Donnerstag, den 18. Mai, um 20 Uhr c.t. im Karl-Jaspers-Haus, Plöck 66:


Autismus - ein autobiografischer Alltagsbericht
Julian L.

Julian, 24 Jahre, berichtet auf reflektierte und humorvolle Weise von seinem persönlichen Entwicklungsweg mit der Diagnose „Asperger-Syndrom“. In seiner offenen Darstellung alltäglicher Gegebenheiten wird anschaulich, mit welchen Besonderheiten der Wahrnehmung und Herausforderungen in sozialen Situationen Menschen mit Autismus leben.
Zu Beginn der Veranstaltung wird es eine kurze Einführung zum Thema „Autismus-Spektrum-Störung“ geben.
Seine Intention hinter den Vorträgen ist, Studierenden Einblicke in seine autistische Lebenswirklichkeit zu geben und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Der Mut, vor jungen Menschen zu sprechen, hat in der Vergangenheit bereits seine positive Entwicklung gefördert.

Wenn Ihr Fragen habt, auf die Julian möglichst in seinem Vortrag eingehen könnte, lasst uns diese gerne im Vorfeld zukommen (heidelberger.kreis@gmail.com).

Wir freuen uns auf Euer zahlreiches Kommen!

Eure HKler


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Diesen Donnerstag, den 04. Mai, um 20 Uhr c.t. im Karl-Jaspers-Haus, Plöck 66:


„Wohin mit dem ganzen Müll? Sollten wir unsere Konsumgesellschaft recyceln?“
Hanno Ullrich, Juniorenvortrag


Pizzakartons, Shampooflaschen, Teebeutel - was haben diese Gegenstände gemeinsam? Nur wenige Spezialisten wissen, in welche Mülltonne dieser Abfall gehört. Täglich produzieren Menschen Abfall am laufenden Band - quasi ein natürlicher Prozess. Gleichzeitig streben nur wenige eine Karriere in der Abfallwirtschaft an; nicht zuletzt der angeborene Schutzreflex Ekel verursacht das geringe gesellschaftliche Ansehen. Jeder von uns kennt es: eine der ungeliebtesten Aufgaben im Haushalt stellt zweifelsohne das Müllrunterbringen dar. Aber was passiert eigentlich nachdem die Müllabfuhr vorbeikommt? Wird der Müll einfach nur entsorgt oder tatsächlich auch wiederverwertet? Welche verkannten Schätze lassen sich als wertvolle Ressourcen nutzen? Werden Restmüll und Wertstoffe sowieso zusammen verbrannt? Wo stößt ein umweltbewusster, nachhaltiger Lebensstil an seine Grenzen?

Diese und viele weitere Fragen zu diesem Thema stehen am Donnerstag im Mittelpunkt. Taste the waste!

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Eure HKler


 

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Diesen Donnerstag, den 27. April, um 20 Uhr c.t. im Karl-Jaspers-Haus, Plöck 66:


Psychologie der Kommunikation: Einflussgrößen und Störfaktoren
Frau Prof. Dr. Ursula Christmann, Professorin für Allgemeine Psychologie an der Universität Heidelberg

Wie funktioniert eigentlich unsere zwischenmenschliche Kommunikation? Wie muss eine Botschaft beschaffen sein, damit sie möglichst gut verstanden werden kann? Wie kann sie einen anderen Menschen überzeugen? Wie werden soziale Realitäten von den Akteuren konstruiert?
Kommunikation soll als komplexe Fähigkeit von Menschen verstanden werden, Informationen, Wissen, Meinungen, Gedanken und Gefühle zu übermitteln und sich darüber auszutauschen. Ob dieser Verständigungs- und Austauschprozess gelingt oder misslingt, wird von einer Reihe von Faktoren bestimmt, die Frau Professor Dr. Christmann in ihrem Vortrag darstellen möchte. Skizziert werden Modelle und Beispiele aus verschiedenen Kommunikationsbereichen (Alltags-, Wissenschafts-, Risiko-, Gesundheits- und interkulturelle Kommunikation), die Antworten auf diese Fragen geben können.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Eure HKler


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Diesen Donnerstag, den 09. Februar, um 20 Uhr c.t. im HK:


„Die RAF - Rückblick und Fazit eines Bundesanwalts“
Dirk Fernholz, Bundesanwalt a.D.


Der Terror der Roten Armee Fraktion (RAF) versetzte die Bundesrepublik über einen Zeitraum von fast 30 Jahren in Aufruhr, bis die linksextremistische Terrorvereinigung sich 1998 selbst auflöste. In seinem Vortrag wird Dirk Fernholz die Entstehung und Entwicklung der RAF beleuchten sowie die juristische Aufarbeitung der verschiedenen Straftaten aus seiner Sicht als beteiligter Bundesanwalt darstellen, um schließlich ein persönliches Fazit zu ziehen, inwiefern die strafrechtliche Verantwortlichkeit für die Vielzahl von Anschlägen überhaupt geklärt werden konnte.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Eure HKler


 

 

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Diesen Donnerstag, den 02. Februar, um 20 Uhr c.t. im HK:


Vulkane Supereruptionen: Forschungsergebnisse
Prof. Dr. Axel Schmitt, Professor für Geowissenschaften an der Universität Heidelberg

Supervulkane haben in der prä-historischen geologischen Vergangenheit riesige Mengen an vulkanischen Gesteinen ausgeworfen, die weit über das hinausgehen, was historisch bekannte Ausbrüche jemals gefördert haben.
Die Prozesse, die zu solchen Supereruptionen führten, entziehen sich daher der direkten Beobachtung. Dieser Vortrag fasst wichtige
Eigenschaften dieses Typs von Vulkanismus zusammen, dessen extreme Volumina und Explosivität oft globale Auswirkungen hatten. Als Fallbeispiel werden aktuelle Forschungsergebnisse aus Untersuchungen vulkanischer Ablagerungen im Altiplano-Puna Plateau der zentralen Anden vorgestellt. Dabei geht es um die akribische Rekonstruktion der Kristallisationsgeschichte von Zirkon, einem im Magma gebildeten Mineral von außerordentlicher Robustheit. Hieraus konnten die Vorgänge, die zur Ansammlung großer Schmelzmengen in der Tiefe führten, abgeleitet und ein
tieferes Verständnis der Voraussetzungen supervulkanischer Eruptionen gewonnen werden.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Eure HKler


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Diesen Montag, den 23. Januar, um 20 Uhr c.t. im HK:


"Extrasolare Planeten und deren Entstehung"
Prof. Dr. Cornelis P. Dullemond, Professor für Astronomie an der Universität Heidelberg


Um zu verstehen, wie die Erde vor 4.567 Milliarden Jahren entstanden ist, suchen Astronomen nach Hinweise im All. Sie suchen nach Planeten um anderen Sternen (extrasolare Planeten), und nach jungen Sternen mit protoplanetaren Scheiben: die Geburtsstätten von Planeten. In den letzten Jahren gab es viele neue Entwicklungen auf diesem Gebiet. In diesem Vortrag wird Prof. Dullemond darüber berichten und einen Ausblick für die nahe Zukunft geben.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Eure HKler


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Diesen Donnerstag, den 19. Januar, um 20 Uhr c.t. im HK:


Hormonwirksame Stoffe in Lebensmitteln: Risiko und Nutzend
Prof. Dr. Leane Lehmann, Professorin für Lebensmittelchemie an der Universität Würzburg

Hormonwirksame Stoffe gelangen entweder ungewollt, als Verunreinigung, in Lebensmittel oder sind endogener Bestandteil der zur Lebensmittelherstellung verwendeten Ausgangsprodukte. Während bei Verunreinigungen das Gefährdungspotential im Zentrum des Interesses der Verbraucher steht, werden mit endogenen Pflanzeninhaltsstoffen eher positive Gesundheitswirkungen als ein potentielles Risiko verknüpft. Anhand der in natürlicherweise in Sojaprodukten vorkommenden Isoflavone wird der Zwiespalt zwischen Nutzen und Risiko exemplarisch dargestellt.
Dieses spannende Thema wird uns Prof. Lehmann in ihrem Vortrag nahelegen und in einer Diskussionsrunde auf Fragen eingehen.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Eure HKler


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Diesen Donnerstag, den 12. Januar, um 20 Uhr c.t. im HK:


Energiewende – wir haben gewonnen!
Prof. Dr. Christian von Hirschhausen, Professor und Leiter des Instituts für Infrastrukturpolitik an der Technischen Universität Berlin


Erneuerbare Energien sind mittlerweile in aller Munde und eine nachhaltige Energieversorgung wird - nicht zuletzt aufgrund unaufhaltsam sinkender Kosten für erneuerbare Energien - in absehbarer Zeit Realität werden. Doch noch bezieht Deutschtand 87,5% seiner verbrauchten Energie aus fossilen sowie aus atomaren Energiequellen. Warum Prof. Dr. Christian von Hirschhausen trotzdem davon überzeugt ist, dass der "Kampf" um die Energiewende bereits gewonnen ist, erklärt er am Donnerstag im Heidelberger Kreis.

Wir freuen uns auf Euer Kommen und eine rege Diskussion!

Eure HKler


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Diesen Donnerstag, den 15. Dezember, um 20 Uhr c.t. im HK:


Die Inklusion, ein Menschenrecht – über den Umgang mit Menschen mit Behinderung in Deutschland
Leopold Benecke, Juniorenvortrag

Inklusion ist in Deutschland nicht nur ein erstrebenswerter Zustand, sondern seit die Bundesrepublik die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen 2009 ratifiziert hat, auch ein Menschenrecht. Doch zwischen dem theoretischen Bestehen dieses Rechts auf eine gleichberechtigte Zugehörigkeit in der Gesellschaft und dem tatsächlichen Umsetzen eben jenes Menschenrechts liegt in der BRD teilweise eine noch zu große Kluft.
Doch was besagt die Behindertenrechtskonvention der UN und was unser Deutsches Gesetz zur Inklusion? Wo herrschen in unserer Gesellschaft Defizite im Umgang mit Menschen mit Behinderung? Wie schlägt sich Deutschland in diesem Gebiet verglichen mit anderen Industrienationen? Was könnte die Gesellschaft tun, um Inklusion als Menschenrecht im alltäglichen Leben stärker voranzutreiben und wie kann jeder Einzelne dazu beitragen?
Diese und viele weitere Fragen zu diesem Thema stehen am Donnerstag im Mittelpunkt.

Wir freuen uns auf Euer Kommen und eine spannende Diskussion!

Eure HKler


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Diesen Donnerstag, den 08. Dezember, um 20 Uhr c.t. im HK:


Ein Monat nach der US-Wahl – eine erste Bilanz
Prof. Dr. Dr. h.c. Detlef Junker, Gründungsdirektor des Heidelberg Center for American Studies


Amerika hat gewählt: Donald Trump wird der nächste Präsident der Vereinigten Staaten. In einer Zeit globaler Unsicherheit, aufeinanderfolgender Krisen und einem gespaltenen Amerika ist das Wahlergebnis ein Donnerschlag, dessen Folgen noch ungewiss sind und der die Weltarchitektur, wie wir sie kennen, verändern könnte.
In seinem Vortrag wird Professor Junker einen historischen Rückblick mit einer Analyse der aktuellen Situation kontrastieren.
Prof. Dr. Dr. h.c. Detlef Junker ist Historiker und Gründungsdirektor des Heidelberg Center for American Studies der Universität. Er ist Autor zahlreicher Publikationen und erhielt für seine Forschung und seine Verdienste um die deutsch-amerikanischen Beziehungen zahlreiche Ehrungen, darunter das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Wir freuen uns auf Euer Kommen und eine rege Diskussion!

Eure HKler


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Diesen Donnerstag, den 1. Dezember, um 20 Uhr c.t. im HK:


Die Rolle des Stadttheaters in Deutschland – Unter besonderer Berücksichtigung des Theaters und Orchesters Heidelberg
Holger Schultze, Intendant des Theaters und Orchesters Heidelberg

In seinem Vortrag wird Holger Schultze sich der Frage widmen, wie ein modernes Stadttheater aussehen könnte. Ist die Form des Ensembletheaters noch zeitgemäß? Reicht es aus, Klassiker und moderne Stücke zu spielen oder muss sich das Theater mehr in die Stadtgesellschaft öffnen, seinen goldenen Käfig verlassen? Sind internationale Kooperationen wichtig? Wo steht das deutsche Theater im Vergleich zu Ländern wie Chile, Kuba oder auch der Ukraine ästhetisch und inhaltlich? Wie verhält sich die Politik zum Theater? Ist es anlässlich einer sich wandelnden Gesellschaft und des aufkommenden rechtsgerichteten Populismus notwendig, das dramaturgische Konzept der Theater zu hinterfragen? Welche Rolle spielt die freie Theaterszene in diesem Zusammenhang?
Holger Schultze ist Intendant des Theaters und Orchesters Heidelberg und gleichzeitig auch Mitglied im Vorstand der Intendantengruppe im Deutschen Bühnenverein sowie im Internationalen Theaterinstitut.

Wir freuen uns auf Euer Kommen und eine spannende Diskussion!

Eure HKler


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Diesen Donnerstag, den 24. November, um 20 Uhr c.t. im HK:


„Gasmärkte - was verändert sich und warum sind es so viele?“
Alessa Popovic, Senior Consultant Oil & Gas bei EY


Erdgas ist derzeit einer der wichtigsten Energieträger. Ohne den fossilen Brennstoff kämen wir heutzutage nicht aus. Vielseitige und vielschichtige Interessen unterschiedlichster Akteure sind an den Handel dieser natürlichen Ressource gebunden – sowohl entlang der Gas-Wertschöpfungskette, als auch im Rahmen unseres gesamten Energiemix.
Was macht also Gasmärkte aus? Und wie unterscheiden sie sich vom Ölmarkt? Welche sind die zugrunde liegenden Parameter, die Gas von Öl unterscheiden? Und welche die Dynamiken, die die grundlegenden Verschiebungen und Veränderungen dieser Parameter antreiben? Wie, wo in der Wertschöpfungskette, und in welche Richtung wird die Entwicklung der Gasindustrie getrieben?

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Eure HKler


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Diesen Donnerstag, den 10. November, um 20 Uhr c.t. im HK:


„Ordnung muss sein!“
David v. Stumpfeldt, Juniorenvortrag


Sie begleitet uns ein Leben lang und beschäftigt uns tagtäglich - tiefergehende Gedanken machen wir uns allerdings nur selten um sie: Die Ordnung.
Manchen scheint sie in die Wiege gelegt worden zu sein wogegen Andere ein Leben lang mit ihr zu kämpfen haben. Doch nicht nur in unseren 4 Wänden gibt es Ordnung (bzw. einen Mangel derselben): Auch in Industrie, Forschung, Politik, Recht - überall scheint es in unser heutigen Welt Ordnung zu brauchen.
Doch was bedeutet Ordnung überhaupt und gibt es einfache Wege mehr von ihr zu ´bekommen´?
Das und einiges mehr versucht David v. Stumpfeldt diesen Donnerstag in seinem Juniorenvortrag mit Euch herauszufinden!

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Eure HKler


 

 

 

 

 

 

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Diesen Donnerstag, den 03. November, um 16:50 Uhr im HK: 


"Einladung zu einer Führung durch die Synagoge der Jüdischen Kultusgemeinde Heidelberg"


Wir freuen uns, diese Woche mit Euch eine Führung durch die Synagoge der Jüdischen Kultusgemeinde Heidelberg machen zu dürfen!
Dafür ist allerdings Eure Anmeldung bis zum 01. November notwendig.
Eine Nachricht an die HK-Mail (siehe Kontakt) ist dafür ausreichend.
Männer werden gebeten eine Kopfbedeckung mitzubringen, Frauen sich dem Anlass entsprechend zu kleiden.

Wir freuen uns auf Euer zahlreiches Kommen!

Eure HKler


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Diesen Donnerstag, den 27. Oktober, um 20 Uhr c.t. im HK:


„Vorsicht Kunst! Über die Möglichkeit das Ästhetische politisch zu denken“
Victoria Mähling, Juniorenvortrag


Ein erstaunlicher Hang ins Politische erfasst weite Teile der Gegenwartskunst. Die Selbstzweckhaftigkeit der Kunst bricht langsam zu einem „Artivismus“ um und proklamiert den vermeintlichen Beginn einer künstlerischen Mikropolitik.
Verpflichtet also politische oder emanzipatorische Kunst zwangsläufig auf ein Nützlichkeitsparadigma? Oder anders gefragt: Gibt es überhaupt einen Wert des Nutzlosen, des Schönen - also Kunst im klassischen Sinne? Wo hört Kunst auf und fängt Politik an? Kann Kunst überhaupt politisch sein?
Diesen Fragen möchten wir uns am Donnerstag widmen und rege mit Euch diskutieren!

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Eure HKler


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Diesen Donnerstag, den 20. Oktober, um 20 Uhr c.t.im HK:  


„Selbstkontrolle - Ein Passepartout für Erfolg im Leben?“
Prof. Dr. Malte Friese, Geschäftsführender Professor der Fachrichtung Psychologie und Leiter der Arbeitseinheit Sozialpsychologie an der Universität des Saarlandes

Wer hat nicht schon mal die Snooze-Taste überstrapaziert? Die Hausarbeit vermieden bis kurz vor der Abgabefrist? Und die Keksdose erwies sich ein weiteres Mal als unwiderstehlich? Dieser alltägliche Mangel an Selbstbeherrschung bringt uns zur Weißglut. Jede/r kennt Situationen, in denen man sich im Nachhinein gewünscht hätte, dem inneren Schweinehund nicht nachgegeben zu haben.
Yoga, Achtsamkeitsübungen und Meditation sollen uns Abhilfe leisten, die Balance von Körper und Geist zu erreichen. Sind Low-Carb Diät oder Detox-Woche geeignete Disziplinierungsmaßnahmen unseres Lustverhaltens? Kommunikationstraining und Konfliktmanagement empfehlen anti-aggressive Mäßigung. Inwiefern können uns diese modernen Trends überhaupt dabei unterstützen, ein gesundes, friedvolles und glückliches Leben zu führen. Wann ist es sinnvoll, sich getreu dem Motto "der Klügere gibt nach" zu zügeln, und wann sollten wir auf unser Bauchgefühl hören?
Über diese und weitere Fragen wird Professor Malte Friese am Donnertag mit uns diskutieren.

Wir freuen uns auf Euer Kommen und eine spannende Diskussion!

Eure HKler


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Diesen Donnerstag, den 28. Juli, um 20 Uhr c.t. im HK:


Die heimliche Macht der Megatrends - Zukunftsmärkte, neue Technologien, Gesellschaft im Wandel
Dr. Eike Wenzel, Gründer des Instituts für Trend- und Zukunftsforschung, Publizist, Kolumnist der Wirtschaftswoche und Unternehmensberater


Megatrends bestimmen die kommenden 30 Jahre in Wirtschaft und Gesellschaft.
Wer sich intensiv mit Megatrends beschäftigt, der bekommt so etwas wie ein Frühwarnsystem zu Verfügung gestellt. Umgekehrt können wir uns - in Wirtschaft und Gesellschaft - Megatrends nicht entziehen. Sie verlangen eine strategische Reaktion von uns. Sei es Digitalisierung oder Energiewende, demografischer Wandel oder multipolare Weltordnung - Megatrends halten uns in einer immer komplizierteren Welt handlungsfähig. Aber wo finden diese Entwicklungen Ihren Ursprung und wie stark können sie unsere Zukunft schon heute beeinflussen? Sind Megatrends sogar eine Chance, eine Art Kompass in Zeiten des globalen Aufbruchs?
Diese und weitere Fragen wird Dr. Eike Wenzel in seinem Vortrag ansprechen und mit uns diskutieren.

Wir freuen uns auf Euer Kommen und den Abschlussvortrag des Semesters!

Eure HKler


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Diesen Donnerstag, den 14. Juli, um 20 Uhr c.t.im HK:  


Nach dem Referendum - Britannien und die Europäische Union
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Peter-Christian Müller-Graff, Professor an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Direktor des Instituts für deutsches und europäisches Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht Mainz

Vor wenigen Wochen, am 23.6. stimmten 51,9% der Wähler in Großbritannien für den "Brexit", den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union.
Das Ergebnis blieb nicht ohne Folgen, der DAX stürzte ab, britische Politiker traten zurück, europäische Spitzenpolitiker bemühten sich um Bekundungen der Geschlossenheit der übrigen Mitgliedsstaaten. Die Reaktionen sind vor allem in Deutschland überwiegend geprägt von Schock und Sorge - es stellen sich viele Fragen:
Wie geht es nun weiter? Wie läuft ein Austritt ab? Welche mittel- und langfristigen Folgen könnte der Austritt für die Europäische Union und für die Briten selbst haben?
Über diese und weitere Fragen wird Prof. Müller-Graff am Donnerstag zu uns sprechen. Wir freuen uns auf euer Kommen und eine spannende Diskussion!

Wir freuen uns auf Euer Kommen und eine spannende Diskussion!

Eure HKler


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Diesen Donnerstag, den 30. Juni, um 20 Uhr c.t. im HK:


"Gott im Klassenzimmer – Religionsunterricht an öffentlichen Schulen"
Bettina v. Polenz, Juniorenvortrag


Das deutsche Grundgesetz garantiert Religionsfreiheit in Deutschland. Diese bildet die Grundlage für die religiöse Neutralität des Staates. Anders als in laizistischen Staaten wie Frankreich ist allerdings keine strikte Trennung von Staat und Religion vorgesehen. Die Beziehung zwischen Staat und Kirche bzw. Religion ist in den vergangenen Jahren immer wieder auf die Probe gestellt worden, sei es im Kopftuchstreit oder in der Diskussion um Zuwanderung nach Europa.
im Spannungsfeld zwischen Säkularisierungstendenzen auf der einen Seite und der Zunahme religiöser Orientierungen und Differenzen auf der anderen ist daher die Frage nach dem Religionsunterricht eine zentrale: Wie soll Religion unterrichtet werden? Getrennt oder gemeinsam, durch wen und mit welchen Inhalten?
Der Vortrag gibt diesen Donnerstag Impulse für eine Diskussion dieser und angrenzender Fragen.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Eure HKler


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Diesen Dienstag, den 21. Juni, um 20 Uhr c.t.im HK:  
Prof. Dr. Gregor Wedekind, Kunstprofessor für die Kunstgeschichte der Moderne und der Gegenwart an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz


„Boat People? Untergehen mit dem Floß der Medusa“


Das Gemälde „Floß der Medusa“ von Théodore Géricault, das heute im Louvre in Paris hängt, zeigt eine menschliche Katastrophe: Leichen und leidende Menschen auf einem Floß auf stürmischer See. Das Bild war für die damalige französische Bevölkerung eine Provokation. 1816 ging das Schiff Medusa unter dem Gouverneur von Senegal mit 400 Menschen an Bord auf Grund. Die sechs Rettungsboote reichten nicht für alle Passagiere, so dass 149 Menschen versuchten, sich auf dem Floß zu retten. Nur 15 überlebten allerdings die Fahrt, denn Leid und Hunger tötete die Menschen an Bord.
Menschliche Katastrophen auf stürmischer See haben sich in den letzten Monaten auch in unserer Zeit ereignet. Flüchtende Menschen nehmen schlimmste Bedingungen auf Booten auf sich, um ihr Land verlassen zu können. In einigen Medien wurde das Bild anlässlich der aktuellen Probleme wieder aufgegriffen. Aber kann das Bild, dessen Anlass eine Katastrophe vor 200 Jahren war, hinsichtlich heutiger Probleme interpretiert werden? Inwiefern kann Kunst gesellschaftliche Konflikte aufgreifen beziehungsweise widerspiegeln?
Professor Dr. Wedekind wird am Dienstag im Heidelberger Kreis die Grenzen einer solchen Interpretation aufzeigen.

Wir freuen uns auf Euer Kommen und eine spannende Diskussion!

Eure HKler


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Diesen Donnerstag, den 16. Juni, um 20 Uhr c.t. im HK:


"Wie der menschliche Geruchssinn verzaubert wird. Die Chemie des Parfüms"
Prof. Lutz Gade, Professor für Anorganische Chemie und Direktor des Instituts für Anorganische Chemie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg


Der menschliche Geruchssinn ist in seiner Wirkungsweise bislang nur in Teilen verstanden. Auf komplexe Weise beeinflussen Gerüche unsere Stimmung, erwecken Erinnerungen, vermögen Denken und Handeln zu steuern. Gerüche – wie auch Geschmackseindrücke – sind Systeme von „Zeichen“, die Menschen zu manipulieren vermögen. Bei der Beschäftigung mit der Chemie von Gerüchen und Düften werden diese in ihre (chemischen) Komponenten zerlegt und wieder zusammengesetzt. Dabei können natürliche Geruchseindrücke wiedererstehen oder auch völlig neue und unbekannte Düfte entstehen.
Der Vortrag gibt einen Überblick über die Wirkung von Geruchsstoffen und ihre Wechselwirkung mit den Sinnesorganen. Neben einem historischen Streifzug durch die Geschichte der Parfümerie wird der Aufbau klassischer Parfüms erläutert. Außerdem wird gezeigt, weshalb seit über einem Jahrhundert die Bedeutung synthetischer Geruchsstoffe wächst und aus welchen Signatur-Komponenten sich einige unserer populären, kommerziell erfolgreichen Parfüms zusammensetzen.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Eure HKler


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Diesen Donnerstag, den 09. Juni, um 20 Uhr c.t.im HK  


"Ägypten am Wendepunkt: Archäologie als Vermittler zwischen Antike und Neuzeit und deren Bedeutung für die Weltpolitik"
Diana Liesegang, Ägyptologin M.A.

Als der britische Archäologe Howard Carter 1922 das Grab des Pharaos Tut-Anch-Amun entdeckte, eröffnete er eine neue Ära für die internationale Archäologie.
Der bis dahin unbekannte Pharao wurde zu einer Ikone des Alten Ägyptens und trägt bis heute zur Begeisterung von Menschen aus aller Welt bei. In diesen Tagen gehen wieder zahlreiche Nachrichten über die neuesten Untersuchungen im Grab von Tut-Anch-Amun um die Welt, die auf eine neue archäologische Sensation wie die Auffindung weiterer Schätze oder vielleicht sogar das Grab von Königin Nofretete, Gemahlin des legendären Pharaos Echnatons und Stiefmutter von Tut-Anch-Amun, hoffen lassen. Das zeigt die enorme Bedeutung archäologischer Forschung, deren Ergebnisse
Erkenntnisse über historische Zusammenhänge geben und große internationale Aufmerksamkeit erhalten.
Die jüngsten Entwicklungen in der Weltpolitik haben zu einer erneuten Reflexion über die Aufgaben und Möglichkeiten der Archäologie geführt und stellen neue Fragen an die Wissenschaft.
Wie kann archäologisches Gut besser vor Zerstörung oder Raub geschützt werden? Inwieweit kann die Archäologie zum Erhalt von globalen Kulturerbe beitragen? Wie sieht vielleicht einmal die archäologische Forschung der Zukunft aus?
Diese und weitere Fragen werden am Donnerstag diskutiert.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Eure HKler


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Diesen Donnerstag, den 02. Juni, um 20 Uhr c.t. im HK:


Kunsthandel im Wandel der Zeit
Dr. Thilo Winterberg, Präsident des Bundesverbands deutscher Kunstversteigerer e.V., Geschäftsführer von Winterberg Kunst


Kunst fasziniert. Kunst ist seit jeher auch Objekt der Begierde. Der Handel mit Kunst floriert und hielt im Laufe der Zeit zahlreichen Krisen stand.
Und dennoch wirft er auch zahlreiche Fragen auf: Wie bestimmt sich der Wert eines Bildes? Wie behandelt man Fragen des Urheberschutzes oder des Kulturgutschutzes? Fälle wie die Affäre um den Kunstfälscher Wolfgang Beltracchi, der den Stil großer Maler so täuschend echt nachahmen konnte, dass seine Werke in Museen ausgestellt wurden, machten Schlagzeilen und regten eine Methodenreflexion an. Auch der Fall Gurlitt zog international seine Kreise.
Das Kunstauktionshaus Winterberg besteht seit 1970, unterhält Repräsentanzen in Frankfurt und München und zeichnet sich durch seine Seriosität und Expertise aus. Dr. Thilo Winterberg leitet das Haus seit 1993, ist seit 2004 Präsident des Bundesverbandes Deutscher Kunstversteigerer und wird uns am Donnerstag die Arbeit seines Hauses präsentieren und mit uns die Entwicklung des Kunstmarktes diskutieren.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Eure HKler


 

 

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Der Vortrag am Donnerstag, den 19. Mai, um 20 Uhr c.t. im HK fällt leider aus!





Wir verweisen aber gerne auf das Heidelberger Symposium, das vom 19. bis 21. Mai in den Räumen der Universität viele spannende Vorträge und Veranstaltungen anbietet.
Weitere Informationen unter: www.heidelberger-symposium.de

Bis zum nächsten Mal!

Eure HKler


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Diesen Donnerstag, den 12. Mai, um 20 Uhr c.t. im HK:


Lesung aus "Drei Tage im Mai" und Gespräch: Vom Ingenieur zum Krimiautor
Dr. Wolfgang Burger, Autor

„Eine kleine Großstadt mit so unendlich vielen Facetten, so voller Schönheit und Brüche, Romantik und an manchen Stellen, die Heidelberger mögen mir verzeihen, eben doch Dreck und Müll und den Problemen, die jede Stadt dieser Größe nun einmal hat. Schon nach den ersten hundert Seiten des "Heidelberger Requiems" war offensichtlich, dass diese Stadt als Handlungsort für einen Kriminalroman nach meinem Geschmack geradezu eine Idealbesetzung ist.“
So beschreibt Dr.-ing. Wolfgang Burger, wie Heidelberg zu dem Handlungsort seiner Kriminalromane wurde.

Der studierte Elektroingenieur wird uns aus seinem aktuellen Roman vorlesen und im Gespräch über seinen Werdegang und den Weg vom KIT in das Schriftstellerleben berichten. Wir freuen uns auf euer Kommen!

Eure HKler


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Andreas Marchetti mit Bildquelle zugeschn

 

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Diesen Dienstag (!), den 3. Mai, um 20 Uhr c.t. im HK:


Europäische Einigung als Aufgabe - Handlungsoptionen angesichts aktueller Herausforderungen
Dr. Andreas Marchetti, Senior Fellow am Zentrum für Europäische Integrationsforschung (Universität Bonn)

Lange Zeit spielte Europa in der öffentlichen Aufmerksamkeit eine untergeordnete Rolle. Mit den vielfältigen Krisen der letzten Jahre hat sich dies grundlegend geändert. Dabei wird allerdings häufig das politische Europa nicht nur als Lösung gegenwärtiger und künftiger Probleme gesehen, sondern auch selbst als Problem ausgemacht. Dadurch wird deutlich, dass Europa kein Selbstläufer ist, sondern kontinuierlich weiter gebaut werden muss. Dies ist ein notwendiger Prozess, immerhin geht es um die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaften und unseres Gesellschaftsmodells.

Wir freuen uns auf euer Kommen und auf die Diskussion mit euch!

Eure HKler


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Diesen Donnerstag, den 28. April, um 20 Uhr c.t. im HK:


Nachhaltigkeit - nur Modewort oder auch Inhalt?
Prinz Michael zu Salm-Salm, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Grundbesitzerverbände e. V. in Deutschland

Nachhaltigkeit ist ein viel diskutiertes, sehr aktuelles Thema, welches uns alle und vor allem die nachfolgenden Generationen betrifft.
Doch wird darüber nur gesprochen? Wie viel wird wirklich umgesetzt? Was können wir aus der Natur lernen? Wie können wir über Generationen hinweg Zukunft gestalten? Was ist unsere Verantwortung in einer zerbrechlichen erscheinenden Welt?

Diese und weitere Fragen wird Prinz zu Salm-Salm in seinem Vortrag ansprechen und mit uns diskutieren. Wir freuen uns auf eurer Kommen!

Eure HKler



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Diesen Donnerstag, den 21. April, um 20 Uhr c.t. im HK:


Die Bedeutung der Chemie in Deutschland - Braucht Deutschland die Chemie?
Dr. Utz Tillmann, Hauptgeschäftsführer des Verbandes für chemische Industrie (VCI)

Die großen ökologischen, sozialen und ökonomischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts sind ohne die industrielle Chemie nicht zu bewältigen. Dies gilt für das Leben in Mega-Städten ebenso wie für Massenmobilität oder alternative Energiegewinnung, für eine gute Gesundheitsversorgung und für den Kampf gegen den Hunger. Die Chemie ist, entgegen mancher Erwartung, bei diesen Herausforderungen immer ein Teil der Lösung, nicht des Problems. Herr Dr. Tillmann wird in seinem Vortrag zeigen, wie die chemische Industrie versucht, Vertrauen aufzubauen. Weiterhin wird er in seinem Vortrag u.a. beleuchten, wie die chemische Industrie Produktsicherheit umsetzt und welche Bedeutung Forschung und Entwicklung für die Branche haben.

Wir freuen uns auf euer Kommen!

Eure HKler


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Diesen Donnerstag, den 28. Januar, um 20 Uhr c.t. im HK:


Der unsichtbare Film? Zur Digitalisierung des filmischen Erbes
Claudia Dillmann - Direktorin des Deutschen Filminstitutes und Deutschen Filmmuseums

Sollen Filme für die Nachwelt erhalten bleiben, und müssen sie aufbewahrt und geschützt werden? Genügt nicht Digitalisierung, um das reiche Filmerbe zu erhalten?
Wie steht es um die deutsche Filmkultur und das Filmerbe? Was bedeutet Digitalisierung für die Sichtbarkeit deutscher Filmklassiker? Wie sieht die Filmdigitalisierung in Deutschland in der Praxis aus, und wie in anderen europäischen Staaten?

In Zeiten rasant fortschreitender Digitalisierung sind dies spannende Fragen, mit denen wir uns am Donnerstag auseinandersetzen wollen. Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion mit euch und unserer Referentin und hoffen auf euer zahlreiches Kommen.

Eure HKler


Dillmann

 

Aeschbach

 

HEIDELBERGER KREIS

Diesen Donnerstag, den 21. Januar, um 20 Uhr c.t. im HK:


Die Welt im Anthropozän – Klimawandel und knappe Ressourcen
Prof. Dr. Werner Aeschbach, Professor für Umweltphysik an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Direktor des Heidelberg Center for the Environment

Der globale Klimawandel ist schon längst Realität: Bereits heute spüren wir die ersten Auswirkungen. Sollte es nicht gelingen, die Erderwärmung auf ein tragbares Maß zu reduzieren, drohen Wetterextreme, Naturkatastrophen oder der steigende Meeresspiegel die schon angespannte Ressourcensituation zu verschärfen. Prof. Dr. Aeschbach beleuchtet mit seiner Forschung am Institut für Umweltphysik die so wichtigen Wasserressourcen, die er am Donnerstag mit uns in den Kontext der Nachhaltigkeit und des Klimawandels stellen wird.

Wir freuen uns auf euer Kommen!

Eure HKler


HEIDELBERGER KREIS

Diesen Donnerstag, den 14. Januar, um 20 Uhr c.t. im HK:


Der mediale Umgang mit Menschen auf der Flucht
Dr. Jasper v. Altenbockum - verantwortlicher Redakteur für Innenpolitik bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Es gibt in der deutschen Innenpolitik fast nur noch ein Thema: die Flüchtlinge. Wie gehen die Medien mit dem Thema um? Die Flüchtlingsdebatte hat sich in kurzer Zeit stark polarisiert. Die Kommentatoren werfen sich gegenseitig „Salonhetze“ vor und geben sich damit einander die Schuld an wachsendem Extremismus. Liegt das tatsächlich an der Berichterstattung? Oder ist sie nur ein Abbild der Polarisierung? Schwerer wiegt der Vorwurf, dass „die Medien“ die Wirklichkeit gar nicht mehr abbildeten, sondern Missstände unter den Teppich kehrten oder deren Beschreibung übertrieben. Gibt es eine „Schweigespirale“, wie sie Umfragen nahelegen, die von Medien unterstützt wird? Nach den Ausschreitungen von Köln wächst die Kritik an Politik und Verwaltung: Nicht nur die Medien, sondern auch der Staat beteilige sich an einem „Schweigekartell“. Schließlich zeigt auch die Flüchtlingsdebatte: Die Öffentlichkeit wird zunehmend durch „soziale Netzwerke“ beeinflusst. Erweisen sich diese Netzwerke angesichts der Ankunft so vieler Flüchtlinge und einer historischen politischen Herausforderung wirklich als „soziale“ Netzwerke?

Einige Denkanstöße zu dem, was uns am Donnerstag erwartet. Wir freuen uns auf eine anregende Diskussion im Anschluss an den Vortrag!

Eure HKler


Altenbockum

 

 

HEIDELBERGER KREIS

Diesen Donnerstag, den 10. Dezember, um 20 Uhr c.t. im HK:


Tropenmedizin - zwischen zwei Welten
Prof. Dr. med. Thomas Junghanss, Sektion Klinische Tropenmedizin Universitätsklinikum Heidelberg

Die „Tropenmedizin“ hat eine Brückenfunktion in der geteilten Welt zwischen den sogenannten ‚high income countries‘ und den ‚low and middle income countries‘. Drei Bereiche verdienen besondere Aufmerksamkeit:
1. Die „vernachlässigten und armutsassoziierten Tropenerkrankungen“ (NTDs)
2. Die Erweiterung des Spektrums der „Erkrankungen in den Tropen“, vor allem in den Schwellenländern
3. Die Globalisierung der Tropen- und Infektionserkrankungen durch zunehmende Bevölkerungsmobilität.
Diese Themen sind besonders in der Situation, in der wir uns gerade (zudem nicht unerwartet) befinden, von großer Bedeutung. Im Moment sehen wir vor uns nicht nur eine Katastrophe, sondern auch eine Chance, auf eine gerechtere und konviviale Welt hinzuarbeiten. Dieses spannende Thema wird uns Prof. Junghanss in seinem Vortrag nahebringen und in einer Diskussionsrunde auf Fragen eingehen.

Wir freuen uns auf euer Kommen!

Eure HKler


HEIDELBERGER KREIS

Diesen Donnerstag, den 03. Dezember, um 20 Uhr c.t. im HK:


Sind Internate noch zeitgemäß?
Bernd Westermeyer, Direktor der Internatsschule Schloss Salem

Das Bild eines Internats schwankt zwischen Luxusschuppen und Auffangort für Schulversager. Viele denken im Zusammenhang mit Internaten an überforderte Eltern, die ihre Kinder weggeben wollen oder keine Zeit für sie haben. Viele glauben im Internat herrsche dann keinerlei Freiraum. Wie sieht das Internatsleben aber wirklich aus? Was sind die Ziele und die Philosophie eines modernen Internats? Was kann ein Internat mehr leisten als eine gewöhnliche Schule? Kann der moderne kompetenzorientierte Unterricht im Internat vielleicht sogar besser umgesetzt werden als an Schulen, wo die Schülerinnen und Schüler ihre Zeit nur teilweise verbringen?
Am Donnerstag wird uns der Schulleiter des renommiertesten und berühmtesten Internats Deutschland erklären, was die Philosophie seiner Schule ist und warum gerade diese so zeitgemäß ist.

Wir freuen uns darauf, am Donnerstag mit euch über die kontroverse Frage der Internate zu diskutieren!

Eure HKler


 

Mario_Di_Carlo_PorträtHP

 

HEIDELBERGER KREIS

Diesen Donnerstag, den 26. November, um 20 Uhr c.t. im HK:


„Deutschland wäre meine richtige Heimat” - Identität und Migration im Film
Mario Di Carlo, freier Regisseur und Medienpädagoge

Können Männer und Frauen Freunde sein? Wie finden US-Amerikaner in der kurzen Zeit ihrer Stationierung Freunde? Geht Freundschaft ohne Handy? Wie erleben Kinder Freundschaften? Was schenken Freunde in der Not?
Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen hat Mario Di Carlo unter anderem eine Grundschule, einen deutschen Weltkriegsveteranen, ehemalige Gastarbeiter und noch viele andere Personen und Gruppen besucht. Dies alles zeigt er in seinem neuesten Film „Freundschaften“, den er diesen Donnerstag im Heidelberger Kreis zeigen wird.
Des Weiteren wird er Ausschnitte aus seinen zwei Filmen „Catenaccio in Mannheim“ und „Deutschland wäre meine richtige Heimat“ zeigen. Diese befassen sich mit Integration in Deutschland und zeigen verschiedene Aspekte und Perspektiven des Themas auf.
Selbstverständlich wird es zwischendurch und danach ein spannendes Gespräch mit dem Regisseur geben.

Wir freuen uns auf euer Kommen!

Eure HKler


HEIDELBERGER KREIS

Diesen Donnerstag, den 19. November, um 20 Uhr c.t. im HK:


Unsere Vorstellung des Universums und dessen Entwicklung
Prof. Dr. Bartelmann, Universität Heidelberg

Das Universum umfasst alles. Raum, Zeit, Materie, Energie, uns alle. Es entstand ungefähr vor 13,7 Milliarden Jahren. Doch was geschah unmittelbar nach dem Urknall, durch den das Universum entstand? Wie hat es sich seitdem entwickelt, und welche Entwicklung ist in der Zukunft wahrscheinlich? Wird es sich unaufhörlich ausbreiten oder irgendwann zum Stillstand kommen? Wie ist das Universum, in dem wir leben, überhaupt aufgebaut? Alle diese Fragen wird Prof. Bartelmann in seinem Vortrag besprechen und mit uns diskutieren.

Wir freuen uns auf euer Kommen,

Eure HKler


 

 

HEIDELBERGER KREIS

Diesen Donnerstag, den 12. November, um 20 Uhr c.t. im HK:


Sag es mit Bäumen! Das Grün römischer Gärten als Zeichen von Status und Macht
Prof. Dr. Claudia Klodt, Professorin für klassische Philologie an der Ruhr-Universität Bochum

Haben Sie eine Platane im Garten? Nicht? Dann wären Sie im alten Rom leider nicht gesellschaftsfähig. Mit Bäumen machte man damals Staat – und Politik. Man konkurrierte um den schicksten Park, den exotischsten Import, den verrücktesten Baumschnitt-Trend; die Mächtigen stachen sich gegenseitig mit grünen Siegestrophäen aus, und Rom demonstrierte seine Herrschaft über die Welt mit der Bezwingung der Natur. Aber auch die Bewahrung der Natur ist Merkmal des – guten – Herrschers. Literarisch nutzen Panegyriker und Kritiker, Selbstdarsteller und Spötter die Sprache der Bäume. Der Vortrag erklärt ihr Zeichensystem und erläutert die Formen ‚grüner Politik‘ in Rom.

Wir freuen uns auf Euch!

Eure HKler


HEIDELBERGER KREIS

Montag (!), den 02. November, um 17 Uhr s.t. im HK:


HUMOR HILFT HEILEN - Warum Lachen tatsächlich die beste Medizin ist
Dr. Eckart v. Hirschhausen, Arzt, Komiker und Gründer der Stiftung HUMOR HILFT HEILEN

Wie die positive Psychologie unser Menschenbild, das Gesundheitswesen und die Wirtschaft verändert

Wer Dr. Eckart v. Hirschhausen aus dem Fernsehen kennt, kennt ihn nicht wirklich. Auf der Bühne und bei Vorträgen ist er ganz in seinem Element. In der direkten Interaktion mit dem Publikum kombiniert er seine Fähigkeit, Wissen und Unterhaltung zu verbinden, mit viel Spontaneität und Tiefgang. Anhand seiner eigenen Biografie und der vielseitigen Erfahrung in Medizin, Medien und Kabarett kann Dr. Eckart v. Hirschhausen faszinierend über sein Lebensthema berichten: Humor und Gesundheit.
Von Kindheit an sammelte er Witze, Zaubertricks und kuriose Gedanken. Parallel zum Studium war er als Straßenkünstler unterwegs, anschließend als Arzt in der Kinder-und Jugendpsychiatrie tätig. In den 90er Jahren entwickelte er das medizinische Kabarett als eigene Kunstform. Seine Bücher „Glück kommt selten allein“ oder „Die Leber wächst mit ihren Aufgaben“ wurden Bestseller. Seit 8 Jahren fördert seine Stiftung HUMOR HILFT HEILEN die heilsame Stimmung im Krankenhaus. Mit Online-Trainings, Humorcoachings und Clown-Interventionen verändert v. Hirschhausen subversiv Gesundheitswesen und Arbeitswelt.
Für diesen Vortrag kehrt er an den Ort seiner Alma Mater und seiner Studenten-WG zurück!

Wir freuen uns auf Euch,

Eure HKler


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