HEIDELBERGER KREIS

Diesen Donnerstag, den 30. Juni, um 20 Uhr c.t. im HK:


"Gott im Klassenzimmer – Religionsunterricht an öffentlichen Schulen"
Bettina v. Polenz, Juniorenvortrag


Das deutsche Grundgesetz garantiert Religionsfreiheit in Deutschland. Diese bildet die Grundlage für die religiöse Neutralität des Staates. Anders als in laizistischen Staaten wie Frankreich ist allerdings keine strikte Trennung von Staat und Religion vorgesehen. Die Beziehung zwischen Staat und Kirche bzw. Religion ist in den vergangenen Jahren immer wieder auf die Probe gestellt worden, sei es im Kopftuchstreit oder in der Diskussion um Zuwanderung nach Europa.
im Spannungsfeld zwischen Säkularisierungstendenzen auf der einen Seite und der Zunahme religiöser Orientierungen und Differenzen auf der anderen ist daher die Frage nach dem Religionsunterricht eine zentrale: Wie soll Religion unterrichtet werden? Getrennt oder gemeinsam, durch wen und mit welchen Inhalten?
Der Vortrag gibt diesen Donnerstag Impulse für eine Diskussion dieser und angrenzender Fragen.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Eure HKler


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kunst

 

HEIDELBERGER KREIS

Diesen Dienstag, den 21. Juni, um 20 Uhr c.t.im HK:  
Prof. Dr. Gregor Wedekind, Kunstprofessor für die Kunstgeschichte der Moderne und der Gegenwart an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz


„Boat People? Untergehen mit dem Floß der Medusa“


Das Gemälde „Floß der Medusa“ von Théodore Géricault, das heute im Louvre in Paris hängt, zeigt eine menschliche Katastrophe: Leichen und leidende Menschen auf einem Floß auf stürmischer See. Das Bild war für die damalige französische Bevölkerung eine Provokation. 1816 ging das Schiff Medusa unter dem Gouverneur von Senegal mit 400 Menschen an Bord auf Grund. Die sechs Rettungsboote reichten nicht für alle Passagiere, so dass 149 Menschen versuchten, sich auf dem Floß zu retten. Nur 15 überlebten allerdings die Fahrt, denn Leid und Hunger tötete die Menschen an Bord.
Menschliche Katastrophen auf stürmischer See haben sich in den letzten Monaten auch in unserer Zeit ereignet. Flüchtende Menschen nehmen schlimmste Bedingungen auf Booten auf sich, um ihr Land verlassen zu können. In einigen Medien wurde das Bild anlässlich der aktuellen Probleme wieder aufgegriffen. Aber kann das Bild, dessen Anlass eine Katastrophe vor 200 Jahren war, hinsichtlich heutiger Probleme interpretiert werden? Inwiefern kann Kunst gesellschaftliche Konflikte aufgreifen beziehungsweise widerspiegeln?
Professor Dr. Wedekind wird am Dienstag im Heidelberger Kreis die Grenzen einer solchen Interpretation aufzeigen.

Wir freuen uns auf Euer Kommen und eine spannende Diskussion!

Eure HKler


HEIDELBERGER KREIS

Diesen Donnerstag, den 16. Juni, um 20 Uhr c.t. im HK:


"Wie der menschliche Geruchssinn verzaubert wird. Die Chemie des Parfüms"
Prof. Lutz Gade, Professor für Anorganische Chemie und Direktor des Instituts für Anorganische Chemie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg


Der menschliche Geruchssinn ist in seiner Wirkungsweise bislang nur in Teilen verstanden. Auf komplexe Weise beeinflussen Gerüche unsere Stimmung, erwecken Erinnerungen, vermögen Denken und Handeln zu steuern. Gerüche – wie auch Geschmackseindrücke – sind Systeme von „Zeichen“, die Menschen zu manipulieren vermögen. Bei der Beschäftigung mit der Chemie von Gerüchen und Düften werden diese in ihre (chemischen) Komponenten zerlegt und wieder zusammengesetzt. Dabei können natürliche Geruchseindrücke wiedererstehen oder auch völlig neue und unbekannte Düfte entstehen.
Der Vortrag gibt einen Überblick über die Wirkung von Geruchsstoffen und ihre Wechselwirkung mit den Sinnesorganen. Neben einem historischen Streifzug durch die Geschichte der Parfümerie wird der Aufbau klassischer Parfüms erläutert. Außerdem wird gezeigt, weshalb seit über einem Jahrhundert die Bedeutung synthetischer Geruchsstoffe wächst und aus welchen Signatur-Komponenten sich einige unserer populären, kommerziell erfolgreichen Parfüms zusammensetzen.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Eure HKler


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HEIDELBERGER KREIS

Der Vortrag am Donnerstag, den 09. Juni, um 20 Uhr c.t.im HK   Diana Liesegang, Ägyptologin M.A.


"Ägypten am Wendepunkt: Archäologie als Vermittler zwischen Antike und Neuzeit und deren Bedeutung für die Weltpolitik"


Als der britische Archäologe Howard Carter 1922 das Grab des Pharaos Tut-Anch-Amun entdeckte, eröffnete er eine neue Ära für die internationale Archäologie.
Der bis dahin unbekannte Pharao wurde zu einer Ikone des Alten Ägyptens und trägt bis heute zur Begeisterung von Menschen aus aller Welt bei. In diesen Tagen gehen wieder zahlreiche Nachrichten über die neuesten Untersuchungen im Grab von Tut-Anch-Amun um die Welt, die auf eine neue archäologische Sensation wie die Auffindung weiterer Schätze oder vielleicht sogar das Grab von Königin Nofretete, Gemahlin des legendären Pharaos Echnatons und Stiefmutter von Tut-Anch-Amun, hoffen lassen. Das zeigt die enorme Bedeutung archäologischer Forschung, deren Ergebnisse
Erkenntnisse über historische Zusammenhänge geben und große internationale Aufmerksamkeit erhalten.
Die jüngsten Entwicklungen in der Weltpolitik haben zu einer erneuten Reflexion über die Aufgaben und Möglichkeiten der Archäologie geführt und stellen neue Fragen an die Wissenschaft.
Wie kann archäologisches Gut besser vor Zerstörung oder Raub geschützt werden? Inwieweit kann die Archäologie zum Erhalt von globalen Kulturerbe beitragen? Wie sieht vielleicht einmal die archäologische Forschung der Zukunft aus?
Diese und weitere Fragen werden am Donnerstag diskutiert.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Eure HKler


HEIDELBERGER KREIS

Diesen Donnerstag, den 02. Juni, um 20 Uhr c.t. im HK:


Kunsthandel im Wandel der Zeit
Dr. Thilo Winterberg, Präsident des Bundesverbands deutscher Kunstversteigerer e.V., Geschäftsführer von Winterberg Kunst


Kunst fasziniert. Kunst ist seit jeher auch Objekt der Begierde. Der Handel mit Kunst floriert und hielt im Laufe der Zeit zahlreichen Krisen stand.
Und dennoch wirft er auch zahlreiche Fragen auf: Wie bestimmt sich der Wert eines Bildes? Wie behandelt man Fragen des Urheberschutzes oder des Kulturgutschutzes? Fälle wie die Affäre um den Kunstfälscher Wolfgang Beltracchi, der den Stil großer Maler so täuschend echt nachahmen konnte, dass seine Werke in Museen ausgestellt wurden, machten Schlagzeilen und regten eine Methodenreflexion an. Auch der Fall Gurlitt zog international seine Kreise.
Das Kunstauktionshaus Winterberg besteht seit 1970, unterhält Repräsentanzen in Frankfurt und München und zeichnet sich durch seine Seriosität und Expertise aus. Dr. Thilo Winterberg leitet das Haus seit 1993, ist seit 2004 Präsident des Bundesverbandes Deutscher Kunstversteigerer und wird uns am Donnerstag die Arbeit seines Hauses präsentieren und mit uns die Entwicklung des Kunstmarktes diskutieren.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Eure HKler


 

 

symposium

 

HEIDELBERGER KREIS

Der Vortrag am Donnerstag, den 19. Mai, um 20 Uhr c.t. im HK fällt leider aus!





Wir verweisen aber gerne auf das Heidelberger Symposium, das vom 19. bis 21. Mai in den Räumen der Universität viele spannende Vorträge und Veranstaltungen anbietet.
Weitere Informationen unter: www.heidelberger-symposium.de

Bis zum nächsten Mal!

Eure HKler


HEIDELBERGER KREIS

Diesen Donnerstag, den 12. Mai, um 20 Uhr c.t. im HK:


Lesung aus "Drei Tage im Mai" und Gespräch: Vom Ingenieur zum Krimiautor
Dr. Wolfgang Burger, Autor

„Eine kleine Großstadt mit so unendlich vielen Facetten, so voller Schönheit und Brüche, Romantik und an manchen Stellen, die Heidelberger mögen mir verzeihen, eben doch Dreck und Müll und den Problemen, die jede Stadt dieser Größe nun einmal hat. Schon nach den ersten hundert Seiten des "Heidelberger Requiems" war offensichtlich, dass diese Stadt als Handlungsort für einen Kriminalroman nach meinem Geschmack geradezu eine Idealbesetzung ist.“
So beschreibt Dr.-ing. Wolfgang Burger, wie Heidelberg zu dem Handlungsort seiner Kriminalromane wurde.

Der studierte Elektroingenieur wird uns aus seinem aktuellen Roman vorlesen und im Gespräch über seinen Werdegang und den Weg vom KIT in das Schriftstellerleben berichten. Wir freuen uns auf euer Kommen!

Eure HKler


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Andreas Marchetti mit Bildquelle zugeschn

 

HEIDELBERGER KREIS

Diesen Dienstag (!), den 3. Mai, um 20 Uhr c.t. im HK:


Europäische Einigung als Aufgabe - Handlungsoptionen angesichts aktueller Herausforderungen
Dr. Andreas Marchetti, Senior Fellow am Zentrum für Europäische Integrationsforschung (Universität Bonn)

Lange Zeit spielte Europa in der öffentlichen Aufmerksamkeit eine untergeordnete Rolle. Mit den vielfältigen Krisen der letzten Jahre hat sich dies grundlegend geändert. Dabei wird allerdings häufig das politische Europa nicht nur als Lösung gegenwärtiger und künftiger Probleme gesehen, sondern auch selbst als Problem ausgemacht. Dadurch wird deutlich, dass Europa kein Selbstläufer ist, sondern kontinuierlich weiter gebaut werden muss. Dies ist ein notwendiger Prozess, immerhin geht es um die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaften und unseres Gesellschaftsmodells.

Wir freuen uns auf euer Kommen und auf die Diskussion mit euch!

Eure HKler


HEIDELBERGER KREIS

Diesen Donnerstag, den 28. April, um 20 Uhr c.t. im HK:


Nachhaltigkeit - nur Modewort oder auch Inhalt?
Prinz Michael zu Salm-Salm, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Grundbesitzerverbände e. V. in Deutschland

Nachhaltigkeit ist ein viel diskutiertes, sehr aktuelles Thema, welches uns alle und vor allem die nachfolgenden Generationen betrifft.
Doch wird darüber nur gesprochen? Wie viel wird wirklich umgesetzt? Was können wir aus der Natur lernen? Wie können wir über Generationen hinweg Zukunft gestalten? Was ist unsere Verantwortung in einer zerbrechlichen erscheinenden Welt?

Diese und weitere Fragen wird Prinz zu Salm-Salm in seinem Vortrag ansprechen und mit uns diskutieren. Wir freuen uns auf eurer Kommen!

Eure HKler



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HEIDELBERGER KREIS

Diesen Donnerstag, den 21. April, um 20 Uhr c.t. im HK:


Die Bedeutung der Chemie in Deutschland - Braucht Deutschland die Chemie?
Dr. Utz Tillmann, Hauptgeschäftsführer des Verbandes für chemische Industrie (VCI)

Die großen ökologischen, sozialen und ökonomischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts sind ohne die industrielle Chemie nicht zu bewältigen. Dies gilt für das Leben in Mega-Städten ebenso wie für Massenmobilität oder alternative Energiegewinnung, für eine gute Gesundheitsversorgung und für den Kampf gegen den Hunger. Die Chemie ist, entgegen mancher Erwartung, bei diesen Herausforderungen immer ein Teil der Lösung, nicht des Problems. Herr Dr. Tillmann wird in seinem Vortrag zeigen, wie die chemische Industrie versucht, Vertrauen aufzubauen. Weiterhin wird er in seinem Vortrag u.a. beleuchten, wie die chemische Industrie Produktsicherheit umsetzt und welche Bedeutung Forschung und Entwicklung für die Branche haben.

Wir freuen uns auf euer Kommen!

Eure HKler


HEIDELBERGER KREIS

Diesen Donnerstag, den 28. Januar, um 20 Uhr c.t. im HK:


Der unsichtbare Film? Zur Digitalisierung des filmischen Erbes
Claudia Dillmann - Direktorin des Deutschen Filminstitutes und Deutschen Filmmuseums

Sollen Filme für die Nachwelt erhalten bleiben, und müssen sie aufbewahrt und geschützt werden? Genügt nicht Digitalisierung, um das reiche Filmerbe zu erhalten?
Wie steht es um die deutsche Filmkultur und das Filmerbe? Was bedeutet Digitalisierung für die Sichtbarkeit deutscher Filmklassiker? Wie sieht die Filmdigitalisierung in Deutschland in der Praxis aus, und wie in anderen europäischen Staaten?

In Zeiten rasant fortschreitender Digitalisierung sind dies spannende Fragen, mit denen wir uns am Donnerstag auseinandersetzen wollen. Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion mit euch und unserer Referentin und hoffen auf euer zahlreiches Kommen.

Eure HKler


Dillmann

 

Aeschbach

 

HEIDELBERGER KREIS

Diesen Donnerstag, den 21. Januar, um 20 Uhr c.t. im HK:


Die Welt im Anthropozän – Klimawandel und knappe Ressourcen
Prof. Dr. Werner Aeschbach, Professor für Umweltphysik an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Direktor des Heidelberg Center for the Environment

Der globale Klimawandel ist schon längst Realität: Bereits heute spüren wir die ersten Auswirkungen. Sollte es nicht gelingen, die Erderwärmung auf ein tragbares Maß zu reduzieren, drohen Wetterextreme, Naturkatastrophen oder der steigende Meeresspiegel die schon angespannte Ressourcensituation zu verschärfen. Prof. Dr. Aeschbach beleuchtet mit seiner Forschung am Institut für Umweltphysik die so wichtigen Wasserressourcen, die er am Donnerstag mit uns in den Kontext der Nachhaltigkeit und des Klimawandels stellen wird.

Wir freuen uns auf euer Kommen!

Eure HKler


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Diesen Donnerstag, den 14. Januar, um 20 Uhr c.t. im HK:


Der mediale Umgang mit Menschen auf der Flucht
Dr. Jasper v. Altenbockum - verantwortlicher Redakteur für Innenpolitik bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Es gibt in der deutschen Innenpolitik fast nur noch ein Thema: die Flüchtlinge. Wie gehen die Medien mit dem Thema um? Die Flüchtlingsdebatte hat sich in kurzer Zeit stark polarisiert. Die Kommentatoren werfen sich gegenseitig „Salonhetze“ vor und geben sich damit einander die Schuld an wachsendem Extremismus. Liegt das tatsächlich an der Berichterstattung? Oder ist sie nur ein Abbild der Polarisierung? Schwerer wiegt der Vorwurf, dass „die Medien“ die Wirklichkeit gar nicht mehr abbildeten, sondern Missstände unter den Teppich kehrten oder deren Beschreibung übertrieben. Gibt es eine „Schweigespirale“, wie sie Umfragen nahelegen, die von Medien unterstützt wird? Nach den Ausschreitungen von Köln wächst die Kritik an Politik und Verwaltung: Nicht nur die Medien, sondern auch der Staat beteilige sich an einem „Schweigekartell“. Schließlich zeigt auch die Flüchtlingsdebatte: Die Öffentlichkeit wird zunehmend durch „soziale Netzwerke“ beeinflusst. Erweisen sich diese Netzwerke angesichts der Ankunft so vieler Flüchtlinge und einer historischen politischen Herausforderung wirklich als „soziale“ Netzwerke?

Einige Denkanstöße zu dem, was uns am Donnerstag erwartet. Wir freuen uns auf eine anregende Diskussion im Anschluss an den Vortrag!

Eure HKler


Altenbockum

 

 

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Diesen Donnerstag, den 10. Dezember, um 20 Uhr c.t. im HK:


Tropenmedizin - zwischen zwei Welten
Prof. Dr. med. Thomas Junghanss, Sektion Klinische Tropenmedizin Universitätsklinikum Heidelberg

Die „Tropenmedizin“ hat eine Brückenfunktion in der geteilten Welt zwischen den sogenannten ‚high income countries‘ und den ‚low and middle income countries‘. Drei Bereiche verdienen besondere Aufmerksamkeit:
1. Die „vernachlässigten und armutsassoziierten Tropenerkrankungen“ (NTDs)
2. Die Erweiterung des Spektrums der „Erkrankungen in den Tropen“, vor allem in den Schwellenländern
3. Die Globalisierung der Tropen- und Infektionserkrankungen durch zunehmende Bevölkerungsmobilität.
Diese Themen sind besonders in der Situation, in der wir uns gerade (zudem nicht unerwartet) befinden, von großer Bedeutung. Im Moment sehen wir vor uns nicht nur eine Katastrophe, sondern auch eine Chance, auf eine gerechtere und konviviale Welt hinzuarbeiten. Dieses spannende Thema wird uns Prof. Junghanss in seinem Vortrag nahebringen und in einer Diskussionsrunde auf Fragen eingehen.

Wir freuen uns auf euer Kommen!

Eure HKler


HEIDELBERGER KREIS

Diesen Donnerstag, den 03. Dezember, um 20 Uhr c.t. im HK:


Sind Internate noch zeitgemäß?
Bernd Westermeyer, Direktor der Internatsschule Schloss Salem

Das Bild eines Internats schwankt zwischen Luxusschuppen und Auffangort für Schulversager. Viele denken im Zusammenhang mit Internaten an überforderte Eltern, die ihre Kinder weggeben wollen oder keine Zeit für sie haben. Viele glauben im Internat herrsche dann keinerlei Freiraum. Wie sieht das Internatsleben aber wirklich aus? Was sind die Ziele und die Philosophie eines modernen Internats? Was kann ein Internat mehr leisten als eine gewöhnliche Schule? Kann der moderne kompetenzorientierte Unterricht im Internat vielleicht sogar besser umgesetzt werden als an Schulen, wo die Schülerinnen und Schüler ihre Zeit nur teilweise verbringen?
Am Donnerstag wird uns der Schulleiter des renommiertesten und berühmtesten Internats Deutschland erklären, was die Philosophie seiner Schule ist und warum gerade diese so zeitgemäß ist.

Wir freuen uns darauf, am Donnerstag mit euch über die kontroverse Frage der Internate zu diskutieren!

Eure HKler


 

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HEIDELBERGER KREIS

Diesen Donnerstag, den 26. November, um 20 Uhr c.t. im HK:


„Deutschland wäre meine richtige Heimat” - Identität und Migration im Film
Mario Di Carlo, freier Regisseur und Medienpädagoge

Können Männer und Frauen Freunde sein? Wie finden US-Amerikaner in der kurzen Zeit ihrer Stationierung Freunde? Geht Freundschaft ohne Handy? Wie erleben Kinder Freundschaften? Was schenken Freunde in der Not?
Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen hat Mario Di Carlo unter anderem eine Grundschule, einen deutschen Weltkriegsveteranen, ehemalige Gastarbeiter und noch viele andere Personen und Gruppen besucht. Dies alles zeigt er in seinem neuesten Film „Freundschaften“, den er diesen Donnerstag im Heidelberger Kreis zeigen wird.
Des Weiteren wird er Ausschnitte aus seinen zwei Filmen „Catenaccio in Mannheim“ und „Deutschland wäre meine richtige Heimat“ zeigen. Diese befassen sich mit Integration in Deutschland und zeigen verschiedene Aspekte und Perspektiven des Themas auf.
Selbstverständlich wird es zwischendurch und danach ein spannendes Gespräch mit dem Regisseur geben.

Wir freuen uns auf euer Kommen!

Eure HKler


HEIDELBERGER KREIS

Diesen Donnerstag, den 19. November, um 20 Uhr c.t. im HK:


Unsere Vorstellung des Universums und dessen Entwicklung
Prof. Dr. Bartelmann, Universität Heidelberg

Das Universum umfasst alles. Raum, Zeit, Materie, Energie, uns alle. Es entstand ungefähr vor 13,7 Milliarden Jahren. Doch was geschah unmittelbar nach dem Urknall, durch den das Universum entstand? Wie hat es sich seitdem entwickelt, und welche Entwicklung ist in der Zukunft wahrscheinlich? Wird es sich unaufhörlich ausbreiten oder irgendwann zum Stillstand kommen? Wie ist das Universum, in dem wir leben, überhaupt aufgebaut? Alle diese Fragen wird Prof. Bartelmann in seinem Vortrag besprechen und mit uns diskutieren.

Wir freuen uns auf euer Kommen,

Eure HKler


 

 

HEIDELBERGER KREIS

Diesen Donnerstag, den 12. November, um 20 Uhr c.t. im HK:


Sag es mit Bäumen! Das Grün römischer Gärten als Zeichen von Status und Macht
Prof. Dr. Claudia Klodt, Professorin für klassische Philologie an der Ruhr-Universität Bochum

Haben Sie eine Platane im Garten? Nicht? Dann wären Sie im alten Rom leider nicht gesellschaftsfähig. Mit Bäumen machte man damals Staat – und Politik. Man konkurrierte um den schicksten Park, den exotischsten Import, den verrücktesten Baumschnitt-Trend; die Mächtigen stachen sich gegenseitig mit grünen Siegestrophäen aus, und Rom demonstrierte seine Herrschaft über die Welt mit der Bezwingung der Natur. Aber auch die Bewahrung der Natur ist Merkmal des – guten – Herrschers. Literarisch nutzen Panegyriker und Kritiker, Selbstdarsteller und Spötter die Sprache der Bäume. Der Vortrag erklärt ihr Zeichensystem und erläutert die Formen ‚grüner Politik‘ in Rom.

Wir freuen uns auf Euch!

Eure HKler


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Montag (!), den 02. November, um 17 Uhr s.t. im HK:


HUMOR HILFT HEILEN - Warum Lachen tatsächlich die beste Medizin ist
Dr. Eckart v. Hirschhausen, Arzt, Komiker und Gründer der Stiftung HUMOR HILFT HEILEN

Wie die positive Psychologie unser Menschenbild, das Gesundheitswesen und die Wirtschaft verändert

Wer Dr. Eckart v. Hirschhausen aus dem Fernsehen kennt, kennt ihn nicht wirklich. Auf der Bühne und bei Vorträgen ist er ganz in seinem Element. In der direkten Interaktion mit dem Publikum kombiniert er seine Fähigkeit, Wissen und Unterhaltung zu verbinden, mit viel Spontaneität und Tiefgang. Anhand seiner eigenen Biografie und der vielseitigen Erfahrung in Medizin, Medien und Kabarett kann Dr. Eckart v. Hirschhausen faszinierend über sein Lebensthema berichten: Humor und Gesundheit.
Von Kindheit an sammelte er Witze, Zaubertricks und kuriose Gedanken. Parallel zum Studium war er als Straßenkünstler unterwegs, anschließend als Arzt in der Kinder-und Jugendpsychiatrie tätig. In den 90er Jahren entwickelte er das medizinische Kabarett als eigene Kunstform. Seine Bücher „Glück kommt selten allein“ oder „Die Leber wächst mit ihren Aufgaben“ wurden Bestseller. Seit 8 Jahren fördert seine Stiftung HUMOR HILFT HEILEN die heilsame Stimmung im Krankenhaus. Mit Online-Trainings, Humorcoachings und Clown-Interventionen verändert v. Hirschhausen subversiv Gesundheitswesen und Arbeitswelt.
Für diesen Vortrag kehrt er an den Ort seiner Alma Mater und seiner Studenten-WG zurück!

Wir freuen uns auf Euch,

Eure HKler


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